Reserve hat Ruh... Falsch! Eigenes Erleben und Gedankenverknüpfungen sowie ein wenig Phantasie erhalten in dir eine Spannung, die du unbedingt auf andere übertragen musst! Über Jahrzehnte! Warum soll es den anderen besser gehen – und vielen wird der Blick in die Vergangenheit, in ihre Vergangenheit, beim Lesen wieder klar. Zahlreichen (Ost-) Deutschen fuhr einst derselbe sengende rote Gegenwind unter das Ehrenkleid der NVA. Sie sollten sich noch einmal erinnern. Vergangen – nicht vergessen!
Macht euch beim Lesen ein Bild davon, was ein junger Wehrpflichtiger, “Sohn seiner Klasse”, an einer der todesfreundlichsten Grenze der Welt dachte, fühlte und tat! Ihr findet keine einfache Wahrheit in dem 350-Seiten-Roman, auch keine Schwarz-Weiß-Malerei.
Alle, die einst am Stacheldraht standen, hüben oder drüben, als Soldaten oder Betroffene in den Grenzorten, damals bedächtig oder kämpferisch, zornig oder mit Galgenhumor – alle sollten den Roman lesen! Vielleicht auch die, die damals ihr Leben aufs Spiel setzten, um frei zu sein...

Genauso wie Hundefreunde und -ausbilder!

Und eben auch die, die mit dem Begriff “Liebe” noch etwas anzufangen wissen bzw. sich entsinnen möchten...

Es schadet auch nicht, wenn jemand ganzkörperlich erigiert bei der Prämisse

Zwang ist kein Ersatz für Überzeugung!

Möglicherweise betrifft es aber nur die, deren schamrotes Gesicht im Spiegel der deutschen Geschichte dabei als Helltönung gegenüber seinem Vorgänger in der Handlungszeit des Romans erscheint...
Mehr Flüchtlinge aus den neuen Bundesländern als vor der Wende – wer gebietet Einhalt? Wer gibt der Jugend in ihrer Heimat eine Chance auf Arbeit? Wohnungen sind ja in Hülle und Fülle vorhanden... Höre ich nicht wieder Stimmen nach der Wiedererrichtung der “Mauer”?

Erkennt in diesem Zusammenhang die Widersprüche in “Heinz Gruber”, der Hauptfigur in meinem Roman, und den logischen Schluss auf diese Frage! Natürlich im Namen des Autors...
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